Jusos begrüßen Stundentakt auf der Rottalbahn

Arbeitsgemeinschaften

Weitere Verbesserungen gefordert

Den Fahrplanwechsel der Bahn haben die Rottaler Jusos zum Anlass genommen, mit der Rottalbahn am 13.12.2009 die Weihnachtsfeier der Passauer Genossinnen und Genossen zu besuchen. Beide Juso-Kreisverbände begrüßen die Taktverdichtung der Deutschen Bahn auf den Strecken Passau – München und Passau – Mühldorf am Inn. „Dies ist eine eindeutige Verbesserung für Niederbayern,“ sind sich die Juso-Vorsitzenden Katja Reitmaier (Passau) und Christian Haas (Rottal-Inn) einig.

„Wir Jusos haben uns in den vergangenen Monaten vehement innerhalb unserer Partei gegen den Börsengang der Bahn eingesetzt. Und das aus gutem Grund“, sagt der stellv. Juso-Landesvorsitzende Thomas Asböck. „Die Rottalbahn stand vor Jahrzehnten schon einmal zur Disposition und ich bin überzeugt davon, dass ein privater Bahninvestor weder Millionensummen in die Modernisierung einer solchen Nebenbahn stecken, noch sie auf absehbare Zeit weiterbetreiben würde. Darum ist es wichtig, dass der Staat weiterhin mitredet, wenn es um den Schienennahverkehr im ländlichen Raum geht. Die Grundsatzfrage lautet, ob man ausschließlich profitorientiert wirtschaftet oder aber Angebote vorhält, die zwar zunächst defizitär sind, aber einen entscheidenden Zugewinn an Lebensqualität und Mobilität für die Bevölkerung bedeuten, so wie dies jetzt mit dem Stundentakt auf der Rottalbahn der Fall ist.“

Stellv. Juso-Kreisvorsitzender Benjamin Lettl würdigt in diesem Zusammenhang das jahrelange Engagement der Südostbayernbahn. Der Regionetz-Betreiber verfolge nicht Angebotseinschränkungen wegen zu geringer Kundenzahl, sondern er investiere kräftig, um durch Angebotsverbesserungen die Kundenzahl zu steigern, so Lettl.

Beide Juso-Kreisverbände sehen aber auch in Zukunft noch weiteren Investitions- und Optimierungsbedarf in Niederbayern: „Die Fernverkehrsstrecke Passau – Nürnberg ist stark ausbaubedürftig, selbst moderne ICEs können hier nur mit max. 130 km/h fahren,“ erklärt Passaus Juso-Chefin Katja Reitmaier. Für den Vorsitzenden der Jusos Rottal-Inn, Christian Haas, steht vor allem im Vordergrund, dass weitere Bahnübergänge an der Rottalbahn gesichert werden um die Reisegeschwindigkeit zu erhöhen. „Die Rottalbahn braucht sowohl in Passau als auch in Neumarkt/St. Veit eine bessere Vertaktung mit den Anschlusszügen. Reisezeiten von Pfarrkirchen nach Regensburg (mehr als 3 Std. über Passau) oder nach Landshut (fast 2 Std. über Neumarkt/St. Veit) sind deutlich zu lange“, bekräftigt Christian Haas.



2009-12-13 | Jusos Rottal und Jusos Passau begrüßen Stundentakt auf der Rottalbahn

Die Jusos mit Thomas Asböck (v.l.), Benjamin Lettl, Christian Haas, Katja Reitmaier, Alexander Schulze und Hannes Hügle am Passauer Hauptbahnhof vor dem Abfahrtsgleis der Rottalbahn.


(© Quelle: Passauer Neue Presse, 16.12.2009)

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