Rottal-InnSPD will Einführung einer Ehrenamtskarte für den Landkreis Rottal-Inn

Lokalpolitik


Die Rottal-InnSPD will eine Ehrenamtskarte für Rottal-Inn

Ein Schwerpunktthema auf der Klausurtagung der SPD-Kreisvorstandschaft war die Idee der SPD-Kreisvorsitzenden Renate Hebertinger die Einführung einer Ehrenamtskarte auf Landkreisebene in die Diskussion zu bringen. Die Ehrenamtskarte könnte Dank und Anerkennung für ehrenamtlich Engagierte im Landkreis Rottal-Inn ausdrücken. Denn Dank ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger gibt es in unseren Kommunen vielfältige soziale, kulturelle und politische Angebote. Ohne ehrenamtliche Arbeit gäbe es weniger Vielfalt. Ehrenamtliche investieren viele Stunden Arbeit in die Gemeinschaft und schaffen unbezahlbare Werte für sich und andere.

Eine solche Einführung hält auch der Juso-Kreisvorsitzende Christian Haas für richtig und wichtig, da gerade durch die Abschaffung der Wehrpflicht viele Zivildienststellen und Helfer im Katastrophen-schutz wegfallen und es daher unbedingt notwendig ist, mehrere Anreize gerade für die Sozialverbände AWO, Rotes Kreuz und in der Altenpflege sowie bei Feuerwehren zu schaffen.

Thomas Asböck führte aus, dass zudem das Ehrenamt immer wieder als unverzichtbares Element des öffentlichen Lebens genannt wird. Nun ist es Zeit auch danach zu handeln. Man muss den Ehrenamtlichen auch einen Dank aussprechen für ihre Tätigkeit. Und die Ehrenamtskarte könnte ein Teil dieses Dankes sein. Daher möchte die Rottal-InnSPD, die ehrenamtlich tätigen Bürger öffentlich stärker würdigen.

Die Rottal-InnSPD könnte sich die Einführung einer „Karte für das Ehrenamt“ vorstellen. Die Sozialdemokraten möchten mit der Einführung einer solchen Karte, an die unterschiedlichen Vergünstigungen geknüpft sein sollen, eine größere Öffentlichkeit für das Ehrenamt herstellen und die ehrenamtlich Tätigen würdigen, so Lars Knebler.

Die Ehrenamtskarte könnten Ehrenamtliche bekommen, die in einer gemeinnützigen Organisation im Landkreis Rottal-Inn tätig sind, z. B. in Vereinen, Stiftungen, Kirchen, Kommunen oder die in einer Selbsthilfegruppe engagiert sind, - die sich in den vergangenen zwei Jahren mindestens 500 Stunden (mindestens 250 Stunden jährlich), also durchschnittlich fünf Stunden pro Woche, ehrenamtlich engagiert haben, die für ihre Tätigkeit kein Geld erhalten, also kein Honorar, kein Gehalt, keine Übungsleiterpauschale oder sonstige geldwerte Vorteile. Eine Erstattung von Auslagen, wie z. B. Fahrtkosten, ist unschädlich, und die mindestens 16 Jahre alt sind.

Nach Meinung von Thorsten Frankenberger könnte die Ehrenamtskarte insbesondere denjenigen Dank und Anerkennung aussprechen, die für ihr Engagement keine finanziellen Zuwendungen in Form von pauschalen Aufwandsentschädigungen erhalten. Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte könnten in allen teilnehmenden Kommunen zahlreiche attraktive Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

Dazu könnten zum Beispiel gehören reduzierte Eintrittspreise für das Theater an der Rott, Museen, Schwimmbäder und andere öffentliche Freizeiteinrichtungen. Ermäßigungen z. B. Rabatte auf Eintrittskarten, Bildungsangebote z. B. Kurse über das Gemeinnützigkeitsrecht, Geschenke z. B. Verlosungen von Eintrittkarten zu Sport- oder Kulturveranstaltungen.

Nach der Vorstellung der SPD-Kreischefin Renate Hebertinger kann es nicht nur heißen: „Ehre, wem Ehre gebührt. Insbesondere den vielen ehrenamtlich Tätigen, ohne die das Leben in unseren Gemeinden, Vereinen und Organisationen kaum denkbar wäre. Natürlich tun sie dies freiwillig, mit großer Hingabe, enormen Zeitaufwand und aus Ideologie. Aber mal Hand aufs Herz: Tut Anerkennung uns nicht allen gut?! Und wenn es nur ein Schulterklopfen oder ein kurzes „Dankeschön“ ist. Oder vielleicht eine entsprechende Ehrenamtskarte.

Die Idee würde ich gerne mit vielen Beteiligten weiter voranbringen, ansonsten bleibt den Ehrenamt-lichen auch weiterhin nur der Respekt und die Ehre“.

Eggenfelden14.03.2011
Bernhard Hebertinger,
Pressesprecher

PNP-Bericht vom 30.03.2011 lesen

 

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