SPD-Ortsverein sorgt sich um Behörden-Arbeitsplätze - "Doppelzüngigkeit der CSU"

Ortsverein


Macht sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum stark: Kurt Vallée.

Pfarrkirchen. Was das endgültige Aus des Straßen- und Wasserbauamts in der Kreisstadt anbelangt, wirft der SPD-Ortsverein der CSU Doppelzüngigkeit vor. „Die Union bemängelt vor Ort die Beschlüsse, für die sie in Landshut und München selbst verantwortlich ist“, so die Sozialdemokraten in ihrer jüngsten Vorstandssitzung. Bereits aktiv geworden ist die SPD, was die drohende Verlagerung von Stellen der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ aus Pfarrkirchen anbelangt.

Bei Kurt Vallée sitzt der Ärger nicht nur wegen der angekündigten Schließung der Servicestelle des Straßen- und Wasserbauamts besonders tief: „Während meiner ganzen 34-jährigen Arbeit in der Kommunalpolitik erzählt die CSU in Sonntagsreden, dass wir eine Aufsteigerregion seien. Und tags darauf werden öffentliche Stellen in die Ballungszentren verlagert“, kritisiert der Kreistagsfraktionschef. Werde die Verlagerung öffentlich bekannt, dann machen sich laut Vallée örtliche und regionale CSU-Abgeordnete auf einmal für den Erhalt stark. Immer bleibe es jedoch bei der negativen Entscheidung der Oberen. „Niemand glaubt der CSU mehr, wenn sie Regierung und Opposition in einem spielt“, lautet das Fazit von Ortsvorsitzender Gabi Schanda.

Nach Überzeugung der SPD darf der ländliche Raum nicht länger qualifizierte Arbeitsplätze verlieren, wie in Pfarrkirchen beim Straßen- und Wasserbauamt, der Agentur für Arbeit und dem Vermessungsamt geschehen. „Es macht keinen Sinn, wenn Menschen den Arbeitsplätzen hinterherfahren müssen“, so die Führung des Ortsvereins um Gabi Schanda, Herwig Slezak und Franziska Wenzl. Deshalb lehnt die SPD eine Zentralisierung von Behörden in München, Landshut, Straubing, Deggendorf und Passau ab.

Nach neuesten Informationen der Sozialdemokraten droht nun, dass mittelfristig Arbeitsplätze der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ des Hauptzollamtes aus Pfarrkirchen verlagert werden. Wegen des drohenden neuen Behördenabzugs ist der Ortsverband bereits mit MdB Florian Pronold in Kontakt getreten. Der Bundestagsabgeordnete und bayerische SPD-Chef hat bereits den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium um eine Stellungnahme gebeten.
– Herwig Slezak

 

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