Leipzig und Berlin waren die Ziele der 7. SPD-Bürgerfahrt

Veranstaltungen

Björn Kufahl vom SPD-Reiseservice hatte wieder eine tolle Fahrt zusammengestellt

Unter der Reiseleitung von der SPD-Kreisvorsitzenden Renate Hebertinger führte die 7. SPD-Bürgerfahrt die 30 Teilnehmer für 7 Tage vom 30.10. – 05.11.2011 nach Leipzig und Berlin.

Leipzig ist lebendiger denn je: eine pulsierende Stadt für Messen, Kongresse und Handel, aber auch Kultur, Sport, Nightlife und Shopping sind in der Metropole zu Hause. Mit der Rottal-Inn SPD lernten alle einmalige und unverwechselbare Seiten Leipzigs kennen. Angefangen von der Stadtrundfahrt am Sonntag, 30.10.2011 und dem Besuch des Leipziger Central Kabaretts bei gleichzeitiger Einnahme eines 3-Gang Menüs. Untergebracht waren die Teilnehmer für 2 Nächte im Motel „One“ in der Fußgängerzone. Der zweite Tag begann mit einer großen Überraschung, als sich im Aufzug des Hotels plötzlich Margot Käßmann unter die Teilnehmer mischte um anschließend in der gegenüberliegen Nikolaikirche am Reformationstag zu predigen.

Für die SPD-Gruppe war jedoch der Besuch der Stasi-Zentrale „Runde Ecke“ angesagt. Das Gebäude, in dem 40 Jahre lang die Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit ihren Sitz hatte, beherbergt heute die Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke". In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere konnten sich die Besucher über Funktion, Arbeitsweisen und Geschichte des MfS informieren. Das Bürgerkomitee hat versucht, das authentische Umfeld weitgehend zu erhalten, um die Gäste etwas von der Arbeitsatmosphäre erahnen zu lassen, die bis 1989 in der "Runden Ecke" herrschte. Linoleumfußboden, gelbbraune Tapeten, Scherengitter an den Türen und Fenstern, Kabelkanäle und alte Heizkörper sind noch im gesamten Museum zu sehen. Geschichte wurde hier sichtbar und greifbar.



30.10.-05.11.11: 7. SPD-Bürgerfahrt nach Leipzig und Berlin
Die Gruppe im Willy-Brandt-Haus in Berlin, der Parteizentrale der SPD


Im Anschluss ging es zu Fuß auf Stadtrundgang auf den Spuren der „Friedlichen Revolution“. Die Bilder von den Friedensgebeten in der Nikolaikirche, den Montagsdemonstrationen auf dem Innenstadtring und der Besetzung der Stasi-Zentrale gingen um die Welt. Auf dem Rundgang wurde an markanten Punkten der Leipziger Innenstadt an die historischen Ereignisse des Jahres 1989 erinnert. Zeitgeschichte wurde am Ort des Geschehens erzählt und damit für die Teilnehmer lebendig und nachvollziehbar gemacht. Tief beindruckt von diesen Ereignissen ging es dann zum Abendessen auf den 120 m hohen Panorama Turm.

Am dritten Tag ging die Fahrt dann in die Bundeshauptstadt Berlin. Berlin ist nicht nur Sitz vieler deutscher und internationaler Institutionen, hier pulsiert einfach das Leben 24 Stunden am Tag. Hier bewegt man sich in einem faszinierenden Umfeld von wechselvoller Vergangenheit um sich von der atemberaubenden Gegenwart mitreißen zu lassen. In Berlin kann man auf vielen Pfaden der Geschichte wandern: von Preußens Gloria über den Terror des Dritten Reiches und der Unterdrückung der Bürger in der DDR bis zur Freiheit unserer Demokratie im 21. Jahrhundert.

Aber Berlin hat noch viel mehr zu bieten: Museen, Ausstellungen Musicals und Revuen und viele weiteren kulturelle Einrichtungen oder Kneipen wie die Deponie Nr.3 oder die Brauerei Südstern oder das Café Einstein laden zum Verweilen ein. Die Rottal-InnSPD freute sich auf Berlin und Berlin freute sich auf die Rottal-InnSPD.

Angekommen nach einer 2 ½-stündigen Busfahrt ginge es gleich in das KaDeWe, dem größte Warenhaus auf dem europäischen Kontinent in Berlin. Sortiment und Warenpräsentation machen den Einkauf zu einem Erlebnis. Nach einem 2-stündigen Aufenthalt ging es dann auf Stadtrundfahrt, die nach 3 Stunden am Alexanderplatz mit einer Auffahrt auf den Fernsehturm endete. Der Berliner Fernsehturm ist mit seinen 368 Metern das höchste Bauwerk in Deutschland und zugleich das markanteste Wahrzeichen Berlins. Touristen und Einheimische strömen in den Fernsehturm, um in der Turmkugel zu speisen oder auf dem Aussichtsdeck den Blick über Berlin zu genießen. Der Abend wurde dann in der Deponie Nr. 3 in den S-Bahnbögen verbracht, was für die Gruppe ein besonderes Erlebnis war.

Am Mittwoch, 2. November war man zuerst zu einem Informationsgespräch Gast im Auswärtigen Amt, bevor es dann zu einem der Höhepunkte der Bürgerfahrt kam, nämlich den Besuch des Reichstagsgebäudes. Nach einer sehr strengen Kontrolle konnte man dann das Gebäude betreten und einem einstündigen Informationsvortrag im Plenum lauschen. Es folgte dann auf Einladung von MdB Florian Pronold ein Informationsgespräch, bei dem sich Florian Pronold den Fragen der Teilnehmer stellte. Den Abschluss bildete dann der Besuch der Reichstagskuppel. Der Blick über das Regierungsviertel bei herrlichem Sonnenschein lohnte sich allemal.


30.10.-05.11.11: 7. SPD-Bürgerfahrt nach Leipzig und Berlin
Gruppenbild im Berliner Reichstagsgebäude



Den Abend nutze der größte Teil der Gruppe für den Besuch des Friedrichstadtpalastes, um die Revue „Yma – zu schön, um wahr zu sein“ anzuschauen. Yma war eine Achterbahnfahrt der Sinne durch ein höchst ungewöhnliches und berauschendes Leben: das Leben der fiktiven Protagonistin Yma. Mit dem größten Produktionsbudget, das der Palast je ausgegeben hat, entstanden gewaltige Bühnenbilder, die so noch nicht auf einer Bühne zu sehen waren. Dieser Show-Tornado ist die größte Show Berlins und mit über 100 Künstlern – Sänger, Tänzer, Musiker, Artisten – auch größer als jede Show in Las Vegas. Auf der größten Theaterbühne der Welt waren die weltbesten Artisten ihres Faches zu sehen.

Am Donnerstag, dem 5. Tag war man zuerst Gast im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, welches die Informationsdrehscheibe zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Medien und der Bundesregierung ist - allen Seiten verpflichtet und für sie aktiv. Das Amt erfüllt deshalb zwei wesentliche Aufgaben: Information über die Arbeit der Bundesregierung nach außen und interne Information für die Arbeit der Bundesregierung.

Im Anschluss daran stand eine Führung im Neuen Museum durch den Ägyptischen Teil auf dem Programm. Seit dem 17. Oktober 2009 ist das Neue Museum wieder für Besucher geöffnet. Das Ägyptische Museum und Papyrussammlung und das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung finden hier ihre neue Heimat. In bislang nie gezeigtem Ausmaß von über 2 500 Exponaten präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung im Nordflügel des Neuen Museums über drei Ebenen auf einer Fläche von 3 600 Quadratmetern.

Durch den Wiederaufbau mehrerer Opferkammern werden Grabarchitektur und Reliefkunst des Alten Reiches in einzigartiger Weise präsentiert. Neben der Thematisierung verschiedener kultureller Schwerpunkte wie Toten- und Götterkult, Königtum und Alltagsleben wird erstmals auch die Wissenschaftsgeschichte der Ägyptologie dargestellt und erläutert.

Eine besondere Betonung der Ausstellungskonzeption liegt auf der Vermittlung des altägyptischen Menschenbildes durch die nach unterschiedlichen Gesichtspunkten in mehreren Räumen arrangierten Skulpturen, deren Höhepunkt die Präsentation der Büste der Nofretete im Nordkuppelsaal des Neuen Museums darstellt. Der Rest des Tages konnte für eigene Erkundungen genutzt werden, bevor man den Abend im Brauhaus Südstern gemeinsam verbrachte.

Am 6. Tag war die Gruppe Gast im“ Moma-Café“ um hautnah an der Live-Sendung des ZDF-Morgenmagazins teilzunehmen. Hier sahen die Teilnehmer wie die aktuellen Themen des Tages, Hintergründe und Unterhaltsames präsentiert wurde. Durch die 30-minütige Live-Sendung führten Dunja Hayali und Wulf Schmiese. In das Gespräch mit dem Andrologen Prof. Wolfgang Hart zog der Moderator auch Bernhard Hebertinger mit ein. Die Musikgruppe „Moriaty stellte ihren neuen Song „Isabella“ live vor. Natürlich durften auch Fotos mit den beiden Moderatoren nicht fehlen, bevor man sich zu einer einstündigen Führung durch das ZDF-Hauptstadtstudio aufmachte.


30.10.-05.11.11: 7. SPD-Bürgerfahrt nach Leipzig und Berlin
Im Bundespresseamt


Nach einer Erholungspause im Café Einstein ging es dann zum Willy-Brandt-Haus, welches ein offenes und kommunikatives Haus ist. Transparenz bestimmt nicht nur die Architektur des Gebäudes, sondern auch seine Atmosphäre. Das "offene Haus" ist zugleich SPD-Parteizentrale, Büro- und Geschäftsgebäude sowie Kultur- und Kommunikationszentrum. Kunst hat einen hohen Stellenwert im Willy-Brandt-Haus. Mit der "Sammlung im Willy-Brandt-Haus", der "Geschichtswand" und der "Willy-Brandt-Skulptur" von Rainer Fetting wird die Verbundenheit zur sozialdemokratischen Geschichte und Idee unterstrichen.

Gleich nach der Ankunft im Willy Brandt-Haus machte sich dies SPD-Kreischefin Renate Hebertinger auf, um in die Büro des SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel vorzudringen. Der Grund war die 65-jährige Parteizugehörigkeit von Rudolf Giblmeier. Tatsächlich war es ihr gelungen ein von Sigmar Gabriel signiertes Buch durch eine seiner Büromitarbeiterinnen überreichen zu lassen. Die Überraschung war ihr sichtlich gelungen, was der Applaus der Gruppe deutlich machte.

Als nächster Höhepunkt dann eine 2 ½-stündige Führung durch den Flughafen Tempelhof an. Einst als größtes Flugkreuz Europas geplant, findet der Flughafen Tempelhof heute in aller Stille eine neue Bestimmung. Denn hier fliegen nur noch Vögel, Blütenpollen und Flugdrachen: Der traditionsreiche Berliner Flughafen Tempelhof wurde 2008 als Flughafen geschlossen. Auf dem Außengelände entsteht nun ein neuer, innerstädtischer Park, das denkmalgeschützte Flughafengebäude wird für Großveranstaltungen und Messen genutzt.

Das ehemalige Flughafengebäude beindruckt heute weniger durch differenzierte Architektur als vielmehr durch schiere Größe und Monumentalität, dem damals größten Gebäude des Kontinents: dem Zentralflughafen Tempelhof. Die 100 Meter lange Abfertigungshalle ist die Symmetrieachse der Gesamtanlage und führt zur 400 Meter langen, stützenfrei überdachten Flugsteighalle. Zu beiden Seiten schließen sich unmittelbar die Hangars an, so dass sich ein insgesamt 1200 Meter langer geschwungener Baukörper ergibt. Gegliedert, aber auch monumentalisiert wird er durch blockhafte Treppenhaustürme im Abstand von jeweils 70 Metern. Das gesamte Dach ist als Zuschauerterrasse konzipiert, von hier sollte das Publikum den Flugschauen beiwohnen. Seit 1951 erinnert das von Eduard Ludwig (1906–1960) geschaffene Luftbrückendenkmal am Platz der Luftbrücke vor dem Flughafen Tempelhof an die Berliner Luftbrücke.

Für den Abschiedsabend hatte der SPD-Kreisverband die gesamte Gruppe in das Türkische Restaurant „Hasir“ in Kreuzberg zu einem 3-Gang-Menü mit Bauchtanz eingeladen.

Der letzte Tag begann mit einer Besichtigung von Kreuzberg mit dem Bus und zu Fuß und führte üb er die Oberbaumbrücke vorbei an dem längst noch erhaltene Mauerstück Berlins. Hier hörten die Teilnehmer Geschichten, die die East Side Gallery zu einem besonderen Berliner Ort machen, Schicksale, die sich an diesem historischen Mauerstück ereigneten und Anekdoten der Künstler. Professionelle Insider der Künstlerinitiative East Side Gallery wie vielen in Erinnerung bleibende Stunden bereiten.



30.10.-05.11.11: 7. SPD-Bürgerfahrt nach Leipzig und Berlin


Nach einem Mittagessen am Bergmannskiez in Kreuzberg bzw. in der Marheineke Markthalle hieß dann „Abschied nehmen von Berlin. Die. Rückreise führte vorbei an Leipzig, Hof, Regensburg, Straubing. Bei Regensburg folgte noch die Einkehr in der Brauereigaststätte „Prösslbräu“ in Adlersberg. Die 7. Bürgerfahrt der Rottal-InnSPD endet an den 2 Abfahrtsorten Pfarrkirchen und Eggenfelden fast pünktlich, wie ausgeschrieben.

Gerda Staszkiewicz bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Renate und Bernhard Hebertinger für die ausgezeichnete Organisation und Betreuung der 7. Bürgerfahrt nach Leipzig und Berlin und überreichte ein kleines Präsent. Der Dank der SPD-Kreischefin Renate Hebertinger galt dem Busfahrer Wolfgang Linden vom Busunternehmen Mückenhausen, der den Bus immer sicher im Griff hatte und last, but not least den 30 Teil-nehmenden, die mit großem Interesse und sichtlicher Freude herrliche Tage erlebten und mitgestalteten. Renate Hebertinger: „Einfach eine großartige Gruppe mit gutem Zusammenhalt sowie einer einzigartigen Gruppendisziplin“.

Dankesworte der SPD-Kreisvorsitzenden Hebertinger galten auch Björn Kufahl vom SPD-Reiseservice in Berlin, der es wieder verstanden hatte, täglich die Faszination von Leipzig und Berlin in einer mitreißenden Weise allen Teilnehmer neu zu vermitteln und für eine perfekte Vorbereitung/Planung und Organisation gesorgt hatte.

Eggenfelden, 09.11.2011
Bernhard Hebertinger
Pressesprecher

 

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